Aktivitäten

Pfingstmontagsradeln 2014
Nur die Gruppe 1 war am Montagmorgen um 09.00h am Skistadel. Manfred, Richard, Tobi, Jürgen und Walter wurde abgeholt. Mit dem Bus gings ins Rohrmoos. Es wurde die Runde über das Starzeljoch geradelt.

Rohrmoos, Schönenbach, Stoggensattel, Schoppernau, Starzeljoch, Kleinwalsertal, Rohrmoos
ca. 70 KM und 2.300 HM

Am Anfang richtig heißt, vor allem am Stoggensattel, nach der Mittagspause kam ein Gewitter auf, dass die steile und lange Auffahrt zum Starzeljoch erträglich machte. Im Walsertal klasse Trials und Abfahrten. Bilder bei Tobi und Rich.

Super Tour mit Alpencross Format - allerdings ist sehr gute Fitness gefragt....

 Pfingstmontagsradeln 2013
Nur wenige Biker trafen sich bei wechselhaftem Wetter am Skistadl. Von der Gruppe 1 Karina, Richard, Manfred, Tobi und Walter, von der Gruppe 2 Schartl, Jimmy, Karl und Ingrid sowie von der Gruppe 3 OB Eberhard.

Eberhard entschied sich, nachdem er das Ziel der Gruppe 1 gehört hat, für die Gruppe 2, die ins Tannheimer Tal fuhr mit Einkehrschwung im Zugspitzblick. Auf der Heimreise gab es noch einen Boxenstopp in der Sorg, bis der Tag im Tennisheim beendet wurde.

Gruppe 1 fuhr über das Tannheimer Tal, den alten Gaicht-Pass ins Rotlechtal, um die Reuttener Raaz-Alm zu besuchen. Das Wetter war wechselhaft, der Regen war aber Gott sei Dank nicht zu stark. Zum Schluss auf der supersteilen Auffahrt zur 1740m hoch gelegenen Raaz-Alm begann es noch zu schneien. Die Pause wurde dementsprechend länger. Wegen des Wetters wurde die ursprünglich geplane Runde geändert. Über Reutte, Lechaschau ging es über den Frauensee nach Musau und dann über Vils, Pfronten und Jungholz zurück nach Wertach. Gute 100 KM und knapp 2000 HM waren zurückgelegt, als im Tennisheim der Abschluss stattfand.


Montainbiker gewinnen Vereineschießen der Schützengesellschft

Mit den Bikern Ingrid Besler, Helga Eggel, Johann Silberbauer, Karl Cordella und Florian Besler haben die treffsichersten unserer Biker den etablierten Schützen die lange Nase gezeigt und das Vereineschießen gewonnen. Die Vorstandschaft gratuliert den erfolgreichen Schützen ganz herzlich - Super!! Nähere Infos unter www.schuetzen-wertach.de

Christian und Jürgen starten bei der Bike-Trans Germany

Die Guides der Gruppen 1 und 3 starten unter "Bikearena Wertach" beim 4 - Etappen-Rennen Bike Trans-Germany 2012 und vertreten die Farben der Wertacher Mountainbiker. Das Rennen findet vom 06.06. bis 09.06.2012 statt und beginnt in Sonthofen. Über Wertach geht es zum Etappenort Pfronten. Weitere Etappenorte sind: Lermoos, Seefeld, Garmisch. Weitere Infos unter www.bike-transgermany.de

 Schöne Weihnachtsfeier

Am Freitag, den 09.12.11 trafen sich über 30 Bikerinnen und Biker im DG zur traditionellen Weihnachtsfeier. Bei toller Bewirtung und schönen Bildern aller 3 Gruppen vom vergangenen Bikejahr wurde das vergangene Jahr bis in die frühen Morgenstunden nochmals aufgearbeitet. Herzlichen Dank an das Team um Luise und Schorsch sowie Helga, Reinhold und Max für die Organisation. Besonderen Dank noch an Bina und Ingrid (Nikolaus und Rupprecht)....

Saisonabschluss durchgeführt.

Die Bikerinnen und Biker der Gruppe 3 haben am 03.10.11 ihren Saisonabschluss durchgeführt. Mittelpunkt der Runde war die Kappeler Alpe, bei der auch kräfitig eingekehrt wurde.

Auch die Gruppe 1 hat nun Saisonabschluss. Nachdem bis zum Ende der Sommerzeit das gute Wetter genutzt wurde und jeden Montag geradelt wurde, trafen sich Walter, Tobi, Christian, Manfred und Flori am Allerheiligen zum letzten offizielen Ausflug. Mit dem Bike ging es über Oberjoch zur Iselerplatz-Hütte, anschließend per pedes nach oben zum Iselergrat und dann begann die Abfahrt über die Zipfelsalpe nach Hinterstein. Mehr oder weniger konnte geradelt werden, je nachdem, was für eine Route eingeschlagen wurde. Natürlich war eine kurze Einkehr Pflicht auf der Iselerplatz-Hütte und der Zipfelsalpe. Der Ausklang wurde dann im DG genossen.

jk


 

Toller Ausflug der Gruppe 1:

5 Biker der Gruppe 1 starteten am Samstag, den 10.11.11 um 07.15h mit dem Sportbus nach Ehrwald, um hier 2 Tage mit einer Übernachtung zu verbringen. Am ersten Tag war die Umrundung der Mieminger Kette geplant, am 2. Tag der Grubigstein in Leermos mit der Abfahrt zum Blindsee.Karina Konrad, Walter Cordella, Tobias Erd, Christian Uhlemayr und Jürgen Konrad waren die Teilnehmer.Wir starteten am Parkplatz der Ehrwalder Alm und fuhren bei besten Wetter und angenehmen Temperaturen zur Ehrwalder Alm hoch.Jürgen machte den Vorschlag, den Seebensee noch zu besuchen. Also machten wir einen kleinen Abstecher zu einem traumhaften Gebirgssee in der Mieminger Kette.Nach einer kleinen Pause (Plattfus von Tobi) setzten wir den Weg durch das Gaistal fort. Links das Wettersteingebirge, rechts die Mieminger Kette, so ging es talwärts gemütlich in Richtung Leutasch. Drollig waren 3 Wochen alte Galloways, die schon ins Tal getrieben wurden. Das waren richtige Wollknäuel. In der Leutasch fuhren wir über das Katzenloch in Richtung Buchensattel. Dort standen wir auf einmal inmitten einer Schafherde, die auch ins Tal getrieben wurde. Wir machten deshalb einen kleinen Umweg und kamen dann nach einer kurzen Trail- und Laufeinheit nach Telfs, wo wir im Stadtcafe mittag machten. Mittlerweile war es richtig heiss. Von nun an gings bergauf, hieß nun die Devise. Bis ins Obsteiger Plateau sehr gemächlich, aber wunderschön, nach einer kurzen Rast ziemlich steil das Marienbergjoch hoch. Das kostete die letzten Körner, aber die Pause in der Wahnsinns-Skihütte „Sunnalm“ freute uns dann viel mehr. Vor allem, da es dann nur noch bergab ging. So wurde dann schon mal der ein oder andere Weizen gezwitschert. Anstatt auf dem Forstweg die Piste hinab zu fahren, suchten wir uns einen Fußwegzur Abfahrt aus (Alpgratweg). Am Anfang noch nicht so toll, entwickelte sich der Weg super zur Trialvariante. So toll, dass Walter gleich einen Plattfus hatte. Unten angekommen, mussten sich erst mal die Hände vom Bremsen erholen. Hier war Höchstleistung für Mensch und Material angesagt. Aber Spass hat es gemacht. Anschließend rollten wir noch gemütlich nach Ehrwald in die Pension, dem Wöberlerhof. Michi Kleinhans hat uns den Tipp gegeben. Super Pension, günstig und nette Leute, kann man sofort wieder hingehen. Zimmer waren 1a, ebenso das Frühstück.85 km / 2400 HMDen Abend ließen wir in der Pizzeria am Ortsplatz ausklingen, anschließend trotz erheblicher Ermüdungserscheinungen ging der harte Kern noch in Jimmys Pub.Nach dem Frühstück musste Jürgen erst mal sein Fahrrad richten. Dort war der Wirt sehr behilflich. Die anderen schauten sich den Schafviehscheid „schofschoad“ einschließlich des Schafe scherens an.Dann gings nach Leermos. Nach längerem suchen fanden wir die Auffahrt zum Grubigstein. Das ganze Skigebiet kann auf einem mittelsteilen Forstweg bezwungen werden. Weil es so schön war, erklommen wir noch den Gipfel und genossen Natur, Stille und was sonst noch schön war.Nach dem Mittagessen in der Grubighütte ließen wir uns bei Weizenbier sonnen. Es stand nur noch eine Abfahrt an. Zuerst fuhren wir den gleichen Weg mit Abstechern über die Skipiste zurück, um dann den Trail zum Blindsee zu nehmen. Eine Wahnsinnsabfahrt – 700 HM Trial der feinen Sorte und für mich alles fahrbar. Im Blindsee badeten dann noch Walter und Christian, Karina kühlte ihre Beine und Tobi und Jürgen hielten die Eindrücke in Bildern fest.Die Fahrt um den Blindsee war ebenfalls fahrerisch und landschaftlich spektakulär. Leider waren wir dann schon fast wieder in Ehrwald und mussten die Heimreise antreten.Es waren am Sonntag „nur“ 35 KM und 1200 HM, aber es war ein Genusstag, wie es schöner nicht sein konnte.Der Ausklang war dann diesmal im DG. Ermüdet, aber glücklich wurden alle zu Hause abgeliefert und die Teilnehmer können noch lange von diesen beiden wunderbaren Tagen zehren.jk

Schöne Erfolge von Florentine Striegel

Einige erfolgreiche Rennen hat Florentine heuer bereits absolviert. Beim Pfrontener Marathon wurde Sie auf der Kurzstrecke 2 ebenso wie beim Tannheimer Radmarathon mit dem Rennrad auf der 130km - Strecke.


Fronleichnam:

Leider war auch an Fronleichnam das Wetter nicht bikerfreundlich. Gruppe 1 war deshalb nicht am Start
Pfinstmontagsradeln:
Nachdem es am Morgen heftig geregnet hat, war um 09.00h niemand mit dem Bike am Skistadl und die Ausflüge fanden nicht statt

 


Mallorca-Reise 2011 (Gruppe III)

Vom 30. März bis zum 3. April 2011 sind 5 Mitglieder der Gruppe III (Helga, Ingrid, Herlinde, Reinhold und Ulrich) zum Einrollen nach Mallorca geflogen.

Tag 1:

Da wir schon morgens um 6.00 Uhr ab München geflogen sind, haben wir am ersten Tag unser Appartement direkt an der Plaça Constitució in Sollér bezogen, unsere Leih-Bikes abgeholt und danach eine kurze Runde über Port de Sollér, zum Aussichtsturm Torre Picada und wieder zurück gefahren. Reinhold ist dann erst mal in den Katakomben des Radladens verschwunden und kam mit diversen Vorbauten, Lenkern und sonstigen Verlängerungen, zurück um das bockige Hardtail an seine Proportionen anzupassen, was sich die nächsten Tage ähnlich wiederholt hat. Alle anderen hatten ordentliche Fullys und waren recht zufrieden. Allerdings haben wir es uns nicht nehmen lassen, vor den Umbauarbeiten, das spanische Bier und Tapas an der Bar direkt am Eingang zu unserer Unterkunft zu testen und uns die Sonne ins Gesicht brennen zu lassen. Dies hat sich übrigens auch wiederholt.

Tag 2:

Bei idealem Wetter sind wir eine von Gerry geführte Tour über trailiges Terrain nach Deja an die Küste und zurück über einige schöne Küstenörtchen gefahren. War alles Top, nur Helgas Husten hat sich doch hartnäckiger als gedacht herausgestellt und wir mussten sie mühsam davon überzeugen, am nächsten Tag eine Pause einzulegen. Nach dem Radeln hat dann die Prozedur mit dem Bier und Tapas dabei geholfen die Wartezeit bis die Dusche frei war, zu überbrücken. Anschließend lecker Essen und Einweisung von Helga und Ulrich ins Schafkopfen (ohne Renault), jedoch in Begleitung einiger Sangrias [saŋˈgɾi.a] (span. „Aderlass“, von sangre „Blut“) (wegen der Vitamine).

Tag 3:

Wieder top Wetter, mit dem Schiff (ohne Helga) nach Sa Calobra. Dann die berühmte Passstraße hoch mit gefühlten 200 Haarnadelkurven, die im sogenannten Krawattenknoten enden. Ist zwar alles Asphalt, aber die traumhaften Ausblicke aufs Meer entschädigten für die Plackerei und die nervigen Rennradler, die teilweise mit letzter Kraft an uns MTBlern vorbeigehechelt sind. Am Cúber-Stausee endlich wieder MTB-Terrain zum Coll de L'Offre und dann ging es los durch den Torrent de Barrancs, ein absolutes Highlight "Spitzkehren bis zum Abwinken", ungefähr eine Stunde lang traumhafte Ausblicke. Kurz bevor uns dann die Unterarme abgefallen sind, waren wir unten und sind zum allabendlichen Prozedere (Bier, Tapas, Dusche, Essen, Schafkopf) gerollt.

Tag 4:

Wetter schon wieder gut. Helga ging es zwar nicht besser, war aber trotzdem wieder dabei. Wir haben uns zum Kloster Luc gequält (muss man nicht gewesen sein) zum Glück kam auf dem Rückweg eine tolle Einkehr und mit Kuchen und Serrano-Tomate-Broten haben wir uns wieder in Stimmung gebracht. Weil's am Vortag so schön war, sind wir den Torrent de Barrancs nochmal gefahren, auch um Helga dieses Highlight zu zeigen. Was dann kam erratet Ihr wahrscheinlich.

Tag 5:

Abreisetag. Auschecken und kurze Tour zu einer Badebucht. Drei Verrückte Allgäuer haben dann tatsächlich gebadet (Helga und Ulrich waren's nicht). Danach mussten wir noch Sprit verfahren, denn den Mietwagen gab es nur mit vollem Tank und den Ballermann haben wir ja nicht geschafft. Dann ging es wieder nach Hause.

Alles in Allem war es ein toller Urlaub bei top Wetter und wunderschönen Touren. Zirka 5500 Höhenmeter auf 250 Kilometer sind wir gefahren.

Eine Auswahl der schönsten Bilder folgt. Ulrich

 

 

Schwache Beteiligung beim Ostermontagsradeln

Wenig Teilnehmer waren am Ostermontag am Start. Während Gruppe 2 komplett war, waren von der Gruppe 1 nur 2 Mitglieder (Karina und Jürgen) und von der Gruppe 3 nur 4 (Max, Herlinde, Ulli, Reinhold) am Start. Gruppe umkurvte den Rottachspeicher, Gruppe 3 fuhr zur Beichelstein-Alpe und Gruppe 1 war auf der Kappeler Alp.

 

Saisonstart der Gruppe 1 mit einer Tour "Rund um den Grüntensee" durchgeführt

Ganz kurzfristig (nach Studium des Wetter- und Schneeberichts) haben Reinhold und Walter Cordella sowie Jürgen Konrad die Bikesaison 2011 eröffnet. Am Samstag um 13.30h wurde der Grüntensee umrundet und mit einem kleinen Abstecher zur Buronhütte veredelt. Über den "dreckigen Bichel" ging es nach Oberelleg. Etwas zu viel und zu weicher Schnee war bei der Überfahrt nach Faistenoy, so dass wir teilweise im Schnee beim Wandern waren. Erstaunlich war, dass auch die zum Teil sehr vereiste Auffahrt zur Buronhütte fast vollständig fahrbar war. Nach einer kurzen Einkehr wurde die Talabfahrt über die Buronbahn vorgenommen. Nachdem der Schnee uns Biker fast vollständig getragen hat, war es eine tolle Abfahrt (mit ein paar harmlosen Stürzen vom Klubchef).

 

Abgerundet wurde der Abend mit einer Bildschirmshow von Reinhold vom Dolomitencross 2011. Dank neuester Technik und Kenntnissen der Bildbearbeitung machte er einen Super-Vortrag. Vielen Dank dafür!

 


Bericht vom Ausflug der MTB-Gruppe 1

 

Auf den Spuren vom Ötzi – Biker im Reich der Ötztaler Gletscherwelt

Seit 2 Jahren schwirrte mit der Traum von der Umrundung des Similauns. Leider war bisher immer der Wettergott dagegen. Nachdem es auch heuer im Urlaub nicht klappte, war die letzte Chance in diesem Jahr der Ausflug der Gruppe 1 der Wertacher Biker.

 

Karten waren vorhanden, der Wetterbericht hat 2 tolle Tage versprochen, wir packen es diesmal. Leider waren die Anmeldungen schleppend. Letztendlich waren wir zu viert, da urlaubs- und krankheitsbedingt einige Absagen zu verzeichnen waren.

 

Also starteten wir (Karina, Walter, Martin und ich) am Samstag, den 21.08.10 um 07.15h in Wertach. Der erste Stopp war dann schon am Netto. Frühstück einkaufen war angesagt. Dann ging es los. Mit dem Sportbus des SSV (vielen Dank an Volki) brausten wir ins Ötztal.

 

In Zwieselstein angekommen, suchten wir uns einen Parkplatz. Beim DAV-Haus Zwieselstein wurden wir fündig. Dann ging es los. Zuerst schön gemütlich auf der Teerstraße über Heiligkreuz nach Vent. Ab dem Bergsteigerdorf wurde es dann richtig steil und wir Biker fühlten uns richtig heimisch. Im Süden stiegen die schneebedeckten Gipfel empor, leider blieb uns der Blick auf die Wildspitze versagt.

 

Nach 2 Stunden erreichten wir die Martin-Busch-Hütte. Punkt 12.00 Uhr war es. Mittagessen war angesagt. Die Bedienung war nett und aus Tannheim, heimische Gefühle kamen auf. Der Platz auf der Terrasse war herrlich, der Blick auf die Hintere Schwärze auch. Wir überlegten uns schon, einen Frühschoppen einzulegen.

Ging aber nicht, da der Weg noch weit war. Nach der Martin-Busch-Hütte wird der Weg heftig. Nur noch ein Fußweg, aber noch gut fahrbar. Die Similaunhütte oft im Blick. Die letzten 400 HM waren dann aber auch für uns zu viel. Das Rad wurde geschultert und geschoben, bis wir den Gletscher erreichten. Als der Gletscher flacher wurde, fuhren wir die letzten Meter auf dem hoffentlich noch langen ewigen Eis.

 

Ein Blick auf den Höhenmesser zeigte. Über 3.000 M. Zum ersten Mal für mich. Ein tolles Gefühl, dafür lohnte sich die Anstrengung. Es war geschafft, die ersten 1.600 HM hatten wir hinter uns.

 

Kaffee und Kuchen bei den Super-Wirtsleuten war angesagt. Der Blick auf die Gletscherwelt war atemberaubend. Um die Ecke schimmerte der türkisblaue Vernagt-Stausee herauf. Den Ötzifundort haben wir nicht mehr besichtigt, da dies zu weit gewesen wäre.

 

Die ersten 300 HM haben dann mit radeln nichts zu tun. Auf einem Wandersteig kletterten wir ins flache Gelände hinab. Dann war wieder Trial-Fahren angesagt. Walter zeigte hier seine ganze Klasse. Mit Staunen verfolgten wir seine Fahrkünste und schüttelten immer wieder den Kopf, was alles möglich bzw. fahrbar ist.

Mir viel beim Rückblick hoch zur Similaun der Spruch von Otto Huber ein: Steine, Steine, nichts als Steine!

Der Weg war zwar verblockt, für mich aber zu 70 % fahrbar bis zum Stausee. Am See war dann Erholung für die Hände angesagt. Trotz Scheibenbremse und Federgabel hatten die Oberarme und Finger ganze Arbeit zu leisten. Nun ging es noch auf ca. 1.100 HM hinab, bis die Abzweigung ins Pfossental kam. Von 3.000 bis auf 1.100 HM, wann hat man dann schon solch eine Abfahrt?

Schon der nächste Tag sollte uns eine Wiederholung bringen.

Satte 20 % geht die Teerstraße ins Pfossental hinauf. Tal ist hier wohl nicht der richtige Begriff. Es geht nur und stetig und steil bergauf. Auf dem engen Teersträßchen war auch richtig Verkehr. Karina fuhr bergauf wie immer vorne weg. Vor allem Martin und ich konnten das Tempo nicht halten und machten dann mal Pause. 2 Euro das Radler, es kamen schon Gedanken auf, hier länger auf der Terrasse zu bleiben und uns hochfahren zu lassen. Der Stolz siegte aber.

 

Insgesamt waren es ca. 2.600 HM, gute 50 KM und ein sagenumwobener Schnitt von 8,40 km/h.

Irgendwann, nach einer quälend langen Auffahrt, erreichten wir den Eishof. In einem wunderschönen Hochtal, ein Wahnsinnsblick auf die Hohe Weisse (erinnert ein bisschen an den HalfDome im Yosemite) war der Lohn der Anstrengung. Gott sei Dank haben wir schon am Mittwoch reserviert. Die Hütte war voll, wir schliefen zu viert in einer Kammer mit 4 Betten ohne WC und Dusche. 26 Euro mit Frühstück pro Nase ist ein stolzer Preis.

 

Mit Blick auf den nächsten Tag war es aber richtig, noch bis hier hoch zu fahren. Wir haben dann noch gut und ausreichend gegessen, die roten Blutkörperchen mit Wein vermehrt und den Tag Revue passieren lassen. Dann ging es ins Bett.

Toll war der morgen. Unter uns im Stall war es früh laut. Um 06.00h war ich wach. Konnte Bilder machen von der Bergwelt. Richtig schön.

 

Um 08.30h starteten wir, da sich am Bike von Jürgen ein Plattfuß über Nacht breit gemacht hat. Das erste Ziel war das Eisjöchl. Von 2.076 auf 2.895 hoch. Der Weg wäre für einen guten Biker fast durchgehend fahrbar, aus taktischen Gründen zog vor allem ich es vor, ab und zu mal das Fahrrad zu schieben. Ab und zu ist hier leicht untertrieben, aber so konnte ich die Landschaft genießen.

Nach knapp 2 Stunden haben wir das Eisjöchl erreicht. Von der Stettiner Hütte konnte man Akkordeon-Töne herauf hören. Wir genossen aber nochmals den Blick ins Pfossental. Über der Stettiner Hütte waren dann Geißelschnalzer in Aktion. Auf der Terrasse waren dann die Stulser Plattler am Weg und zeigten ihre Plattlerkunst.

Atemberaubend war der Ausblick auf unseren weiteren Weg. In vielen Serpentinen konnten wir unsere nächsten Kilometer erkennen.

Auch diesmal war es schwer, wieder aufzustehen und den Traumtrial in Angriff zu nehmen. Wären da nicht die blöden Ableser, dann hätte der Fahrspaß wirklich nicht besser sein können. Knifflige, verblockte Wegabschnitte wechselten sich mit engen Kehren und besseren Passagen ab.

Wir fuhren gefühlt schon ewig, der Blick auf die Lazinser Alm (1880m) war fast immer da, die Alm kam aber nicht näher. Im Sinkflug ging es nach unten, wobei Flug nicht stimmte. Äußerste Konzentration war angesagt, jeder Fahrfehler könnte eine Sturz und das Ende der Reise bedeuten. Walter und Martin waren wieder in ihrem Element. Der Spaß war ihnen deutlich anzusehen.

Endlich hatten wir die Lazinser Alm erreicht. Es war die Hölle los. Deshalb dauerte das Mittagessen ein bisschen, aber es war gut und viel. Dann ging es auf einem guten weg über Pfelders nach Moos. Nochmal fast 900 HM hinab auf guten Wegen. Insgesamt als fast 1.900 HM. Weltklasse.

Es wurde heiß. Das Thermometer zeigte schlappe 37 Grad Celsius. Der Gedanke, nun noch 25 KM und 1.500 HM bis zum Timmelsjoch fahren zu müssen, ließ die Motivation schon sinken. Aber als guter Biker muss auch dieser Paß abgehakt werden. Wir mühten uns den Berg hoch, nachdem wir 2 kurze Pausen gemacht haben, erreichten wir dann endlich die letzte Passhöhe.

Von nun an gings bergab. Endlich konnten wir es mal laufen lassen. Mein Tacho zeigt 85 KM auf der Timmelsjochstraße. Das war fast schon zu schnell. Ein kurzer Anstieg zur Mautstelle, dann haben wir es geschafft. Obwohl wir bei heftigem Gegenwind sogar bergab nochmals in die Pedale treten mussten, um Zwieselstein zu erreichen.

Insgesamt fast 70 KM und ca. 2.500 HM, insgesamt also schafften wir am Wochenende ca. 120 KM und 5.100 HM.

In Imst machten wir kurz Station im Mac Donalds. Hat richtig gut getan, Wrap mit Pommes. Nur Martin muss auf sein Essen länger warten. War kein Fastfood, sondern Slowfood.

Wie hart die Runde war, zeigte die Tatsache, dass Walter nicht mal mehr einen Abschiedstrunk zu sich nehmen wollte. Wir alle waren geschafft, aber auch glücklich, diese 2 herrlichen Tage erlebt zu haben.

jk

Florentine Striegl erreicht den 2. Platz bei der Amateur-WM in Saalbach

Eine tollen 2. Platz auf der Kurzstrecke erreichte Florentine Striegl in Saalbach bei der Amateur-WM. Nach 31 km und 1.160 hm war sie knapp 4 Minuten langsamer als die Weltmeisterin.

Ergebnisse sind unter http://www.pflanzl.info/Seiten/Results/Results_PDF2010/20100910Saalbach/20100910Saalbach_M_K_Klassen.pdf
zu sehen.

 

Bericht vom Dolomitencross 2010 (Django, Walter, Reinhold, Tobi, Jürgen, Christian, Franz)

Eigentlich wollten wir (Django, Walter, Reinhold, Franz, Tobi, Christian und ich) auf Teilen der Heckmeier und Albrecht-Route nach Riva zu einem Alpencross aufbrechen. Nach der Planung durch Mecki machte uns der Wetterbericht allerdings einen Strich durch die Rechnung. Unwetter, Kälte, Schneefall auf der vorgesehenen Route hielt uns davon ab und wir entschieden uns kurzfristig um. Top vorbereitet hatte Mecki natürlich noch eine 2 Route aus Amerika mitgebracht und so wurde aus dem Alpencross ein Dolomitencross.

 

Sonntag früh ging es mit dem Auto gen Süden. Wir wollten so weit fahren, bis die Sonne uns ins Gesicht scheint. Statt dem vorgesehenen Startort Brenner wurde es nun die Franzesfeste. Wir parkten die Autos, machten uns reisefertig und hatten dann das erste Problem. Der Garmin von Reinhold wollte nicht mehr starten. So fuhren wir los wie früher. Als Orientierung dienten uns unser Verstand, unsere Ortskenntnis, Kompasskarten und ein Roadbook von Tourenpapst Stanciu, dass man allerdings in der Pfeife rauchen kann. Zu viele Punkte, Namen, welche nicht mit der Kompasskarte übereinstimmen, Umwege, die der Mensch nicht braucht, na ja. Wenn man mit so was Geld verdienen kann, was dann eigentlich?

 

Um 10.45h radelten wir dann endgültig mit dem Rad los. Über den direkten Radweg gings über Aicha nach Mühlbach, dann stand die erste Bergprüfung auf dem Programm. Wir wollten hoch zum Astjoch und wieder hinunter ins Gadertal, um in St. Vigil zu übernachten. Es dauerte nicht lange, dann sahen wir auch Crosser. Was die für einen Umweg fahren, dachten wir uns. Die Abkürzung der Jungs war so gut, dass wir auf dem langen Weg schneller waren. Was für eine Überraschung! Beim Einbiegen auf der Passstraße erkannte ich unseren Freund Hubert Linder. Der hatte die ganze Combo Knolli, Uwe und Haubi im Gepäck. Nach einen lauten Hallo ärgerten sich die Jungs über das doofe Roadbook. Ganz 2 Stunden hatten sie nun schon wegen Halten, Schauen, Fahren, Zurückfahren verloren. Dann fuhren wir nun mal gemeinsam weiter. Die Hauber-Group konnte allerdings unser Tempo nicht halten und wir verloren sie aus den Augen.

Am Abzweig zu der Hochebene in Richtung Astjoch machten wir eine kurze Pause und fuhren dann weiter. Mittagessen war angesagt. Wollten eigentlich in der Rohner-Hütte bleiben, dort war aber die Hölle los und kaum ein Platz. Wir fuhren dann weiter zur Starkenfeldhütte. Eine gute Entscheidung, denn die Hauber-Combo blieb zuerst in der Rohner-Hütte. Nach 2 Stunden ohne Nahrung fuhren diese dann weiter.

Beim Mittagessen tüftelten wir dann den weiteren Weg aus. In der Karte schaute der Übergang des Jakobsstöckl sehr gut aus. Ein Wunder nur, dass der so nie beschrieben ist. Über einen Trial zur Kreuzwiesenhütte, einer kurzen Abfahrt gelangten wir nach einer ebenso kurzen Auffahrt über einen Forstweg und Trial zur Anhöhe des Jakobsstöckl. Was für eine Aussicht. Kronplatz, Dolomiten, Zillertaler Alpen, Peitlerkofel, alles zum Greifen nah. Ein Traum.

Weiter ging es auf einem Trial (Wanderweg Nr. 3) hinunter nach Onach. Super Sache, nicht schwer, aber lässig zu fahren. In Onach fuhren wir Richtung Zwischenwasser auf einer für Autos gesperrten Straße auf der Höhe durch. Nach der Abfahrt nach Zwischenwasser musste nur noch die 4 km Teerstraße nach St. Vigil überwunden werden. Wir hatten unser Tagesziel erreicht.

Django fand am Ortseingang eine nette Pension für 30 Euro und das Abendessen in der Pizzeria Branco am Lift war ebenfalls gut. Leider gab es den von Walter gewünschten Sliwovitz nicht. Ich war so froh. Noch besser ging es mir, als ich nach mehreren Litern Wein endlich die Beine hochlegen konnte.

Tagesziel für den 2 Tag war Cortina. Das Wetter war super und wir legten los. Die Route sollte nicht über das bereits bekannte Limojoch und Fanestal gehen, nein, Mecki hatte sich das Kreuzjoch, das Val Vajedöra, den Pragser Wildsee, die Plätzwiese und die alte Bahntrasse nach Cortina ausgesucht.

Kurz nach dem Start in St. Vigil die nächste Überraschung. Wir trafen die Hauber-Group wieder. Nach einem kurzen Plausch trennten sich die Wege. Über eine ca. 1000 HM währende Auffahrt, die am Schluss auf einem guten Schotterweg unfahrbar steil wurde (bis zu 35 %) erreichten wir das Kreuzjoch. Schon bei der Auffahrt gab es eine fantastische Aussicht, der Übergang übertraf dann wieder alle Erwartungen. Die Croda Rossa funkelte im Vormittagslicht und wir waren inmitten einer grandiosen Dolomitenlandschaft. Nach einer kurzen Abfahrt war Pause in der malerischen Malga Vajedöra angesagt. Die Stärkung war notwendig, denn es erwartete uns ein harter Trial zum Pragser Wildsee. Anfangs für mich nicht fahrbar, wurde der Weg besser und es konnte doch viel Zeit auf bzw. hinter dem Sattel verbracht werden.

Weiter unten kamen uns an einem Montag immer mehr Menschen entgegen. Der Pragser Wildsee (soll der schönste bzw. schönst gelegene See in den Dolomiten sein) kam immer näher. Touristenströme wie in Neuschwanstein waren die Folge. Deshalb hielten wir uns hier nur kurz auf und nahmen die Plätzwiese in Angriff. Wir kurbelten uns auf einem stetig ansteigenden Asphaltband von 1200 m auf 2000 m hoch und erreichten dann die Plätzwiese.

Hier war Kaffee und Kuchen angesagt, da der restliche Teil sehr gemütlich werden sollte. Die Plätzwiese ist nicht zu unrecht von vielen Menschen bevölkert. Ein saftig grüne Hochebene, umgeben von der Hohen Gaisl, der Croda Rossa, dem Strudelkopf erlauben Blicke u.a. auf die 3 Zinnen. Es war irgendwann schwer, die ganzen Eindrücke aufzusaugen und auf der eigenen Festplatte abzuspeichern.

Auf dem alten Militärpfad fuhren wir dann ins Tal, um dann über die alte Bahntrasse nach Cortina zu biken. Der Talkessel in Cortina ist eine Schau für sich. Kaum ein Ort in den Alpen ist von solch einem Panorama umgeben. Pelmo, Croda-Gruppe, 3 Tofane-Gipfel, Cristallo-Gruppe rahmen den Ort malerisch ein. Leider haben sich die Cortinesen aus meiner Sicht von dieser Aussicht und der Olympia-Historie ein bisschen zum faulenzen verleiten lassen. Einiges könnte im Ort doch mal renoviert werden. Das soll aber unserer Begeisterung von der Gegend keinen Abbruch tun.

Nachdem wir recht schnell ein Quartier gefunden hatten, gingen wir in die Stadt zum Abendessen. Wir trauten unseren Augen nicht, als wir die Hauber-Group schon wieder trafen. Martin entschied sich, aufgrund des kommenden langen Anstiegs mit wenig Übernachtungsmöglichkeiten lieber im Tal zu bleiben. So wurde es ein lustiger Abend, der für einige nicht enden wollte. Ich möchte nicht wissen, wie z.B. Knolli den nächsten Tag überstanden haben. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts war mir dies nicht bekannt, denn ab jetzt trafen wir die 4 Jungs nicht mehr.

Über Nacht hatte es leicht geregnet. Wir fuhren über den Falzarego in Richtung der Chinque Torri. Auf der Passstraße war wenig Verkehr und so ging es recht schnell nach oben. Mit dem Abzweig zu den Türmen wurde das Tempo langsamer. Das Asphaltband wurde stetig steiler und wir waren über das bedeckte Wetter froh. Trotzdem floss der Schweiß in Strömen (zumindest bei mir). Endlich hatten wir das Rifugio erreicht. Wir bewunderten die berühmten 5 Klettertürme aus nächster Nähe. Jetzt kam dann der harte Teil der Auffahrt. Grober Schotter bis zum Dach der Tour auf über 2.400 m am Rifugio Averau. Gott sei Dank lenkte uns der Lagazoi ein bisschen ab, da auf den letzten 300 HM nicht alles fahrbar war. Dem Übergang folgte eine grobe Abfahrt in Richtung Passo Giau. Der wird beim Dolomitenmarathon ziemlich zum Schluss gefahren. Respekt, wer dann noch gut drüber kommt. 25 Kehren auf 800 HM sprechen eine deutliche Sprache für die Steilheit.

Wir fuhren auf der Straße hinunter, dann rechts kurz hoch in den Ort (Namen weiß ich nicht mehr, aber die Kirche ist pägnant) und dann auf einem lässigen Waldtrial hinunter bis nach Caprile. Um den Trial zu erwischen, muss man am Dorfplatz beim Winderzeuger steil hinab fahren (Weg ist unscheinbar)

Der Blick gen Himmel ließ aber nichts Gutes erwarten. Auf dem Radweg fuhren wir an Alleghe und am See vorbei. Dann erwischte uns der Regen. Gott sei Dank war ein Hotel in der Nähe. Nach einer einstündigen Regenunterbrechung konnten wir weiter fahren. Wir entschieden uns, noch über Falcade zum Valles-Pass zu fahren und dann dort oben zu übernachten. Das Wetter wurde wieder besser. Endlich konnte ich auch mal die Gegend bewundern. Die Civetta-Nordwand ist für den Betrachter sehr erhaben. Bei meinen bisherigen 2 Versuchen war das Wetter immer bescheiden und die Schönheit der Landschaft nicht zu erkennen. Auf der Passhöhe genossen wir dann den Sonnenuntergang an der Hütte mit 2 Hacker-Bier. Diese Erfrischung hatten wir uns auch verdient.

Nach einem ergiebigen Abendessen war mal wieder Stockbettenschlaf angesagt. Gott sei Dank macht Rotwein müde und der italienische Zimmernachbar beschwerte sich gleich wg. der Lautstärke. Der Schlaf konnte kommen.

Der 4. Tag war ein Bilderbuchtag. Herrliches Wetter erwartete uns. Nach einer kurzen Abfahrt bogen wir ins Val Venega ein, um zur Baita Segantini hoch zu kurbeln. Wer bisher von den Dolomiten nicht überzeugt war, spätestens jetzt wird man zum Fan. Ein tolles Hochtal, hunderte von Kühen, die mit ihren dumpfen Glockenschlägen das Tal erklingen lassen, Felswände, Felsspitzen und eine angenehm mittelsteile Auffahrt lassen den Vormittag zu einem einmaligen Erlebnis werden. Der Ausblick auf die Marmolada-Südseite ist auch beeindruckend.

Nachdem Reinhold dann den 59. Geburtstag hatte, machten wir hier einen Frühschoppen in der Baita. Neben uns natürlich viele Wanderer, die leider mit Bussen vom Passo Rolle her hinauf gekarrt werden. Über den Rolle-Pass hinab trialten wir nach San Martino di Castrozza. Ein sehr überschaubares Mittagessen erwartete uns. San Martino liegt ähnlich schön wie Cortina mitten in einer sagenumwobenen Bergwelt. Die Zacken der Felsspitzen sind noch näher am Ort und zum Greifen nah.

Nach der Pause ließen wir es bergab nach Siror laufen. Hier wollten wir nun das Geheimnis der Malga Cordella lüften. Leider konnten uns die 3 Brüder den genauen Fleck ihres ehemaligen Grundstücks nicht mehr genau zeigen. Schade. Mit Sicherheit aber ist es ein schönes Stückchen Erde.

Nachdem wir bis ins Val Sugana noch wollten, konnten wir hier leider nicht zu viel Zeit verlieren. Über Imer, den Passo Gobbera und den Passo Broccon (Walter meinte, dies sei ein typischer Schwarzwaldpass) lenkte uns die Route. Der Passo Broccon ist ein idealer Rennradpass. 900 HM und von der Steigung her sehr moderat.

An der Passhöhe fuhren wir auf einem sehr groben Schotterweg ins Tal nach Castel Tessino. Nach dem Abzweig auf die Via-Claudia wurde der Weg auch malerisch, einige Trialpassagen versüßten uns den Weg. Bis ein Baum im Weg war. 2 Feuerwehrleute versuchten, den Baum von der Strecke zu entfernen. Ich glaube, ohne die Hilfe unserer Forstingenieure Walter und Manfred würden die heute noch brauchen.

Die letzte Abfahrt zum Etappenziel nach Grigno ins Val Sugana war nochmals herrlich. Eine in den Fels gebaute Asphaltstraße mit Tunnelkehren und wenig Verkehr macht diese letzten 12 Km mit 800 HM ins Val Sugana hinunter zu einem Erlebnis.

Gott sei Dank hatte der einzige Albergo des Ortes noch 7 Betten frei. Es sollte der letzte gemeinsame Abend werden, denn am nächsten Tag wollten Walter, Manfred, Christian und ich nur noch schnellstmöglich an den Gardasse und dann nach Hause.

Reinhold, Tobi und Franz dagegen hatten den Plan, über die Hochebene der 7 Gemeinden, den Kaiserjägerweg, den Monte Maggio noch zu überqueren.

Der Abend mit der kleinen Geburtstagsfeier startete human. Im Ort war gar nichts los. Erst in der letzten Bar wurde die Stimmung richtig gut, da der Wirt mit seiner Mutter noch mal richtig Stimmung machte. Die Mutter war ein Kratzbesen, der Wirt hatte mit uns seinen Spass. Walter konnten endlich mal Eis aus einem großen Eisbehälter essen und Reinhold lud uns alle ein. Vielen Dank dafür.

Was ist von unserem letzten Tag zu berichten. Der Wetterbericht verhieß nichts Gutes. Kurz vor Rovereto begann es zu regnen, dann zu schütten und es wollte nicht mehr aufhören. Am Bahnhof von Rovereto überlegten wir, ob wir überhaupt an den Gardasee radeln sollten. Walter war aber wie ein junger Stier nicht mehr aufzuhalten. Obwohl der Regen weiter unaufhörlich nieder prasselte, die Blitze neben uns einschlugen, das Donnergrollen über uns fast einen Hörschaden verursachten, mussten wir über Mori, den Passo San Giovanni an den Gardasee radeln.

Bis auf die Haut durchnässt erreichten wir diesen endlich. Walter ging sofort eine Runde schwimmen und freute sich wie ein Schneekönig, obwohl wir auf dieser Runde Gott sei Dank keinen Schnee gesehen hatten (worüber Walter ein bisschen enttäuscht war im Gegensatz zu mir).

Nach einer Pizza Salamino Piccante im Bavaria und einem Eisbecher in Flora wollten wir mit dem Bus zurück nach Roverto, um dort gemütlich mit dem Zug zurück zur Franzesfeste zu fahren.

Aber was heißt ein Eisbecher. Unser Eisspezialist Walter wollte sich vom Flora gar nicht mehr verabschieden und verdrückte neben dem Becher nochmals gefühlt 10 Kugeln.

Am Bahnhof in Rovereto zeigte sich dann, dass wir besser in den Bergen zu Hause sind wie am Bahnsteig. Aufgrund Anfängerfehler nahmen wir nicht die besten Züge und konnten uns so ca. 1 ½ Stunden länger in Italien aufhalten.

Gegen 22.30h waren wir dann glücklich, mit vielen Eindrücken reicher wieder in Wertach zurück und genossen noch ein Bier im DG.

Vielen Dank an dieser Stelle an die Familie Eggel für das Ausleihen des Radträgers, Mecki und Franz für die Autos, Mecki für die Planung und an alle für den Super Ausflug.

jk

Teilnahme am Kicker-Turnier:

Wir haben uns über Volki Lipp rechtzeitig angemeldet, da die Teilnehmerzahl allerdings begrenzt war, haben wir keinen Platz mehr erhalten.

Fronleichnamsradeln:

Bei sehr zweifelhaftem Wetter trafen sich 6 Unentwegte zum radeln. Nachdem das Wetter dann wieder richtig schlecht wurde, nahmen die Teilnehmer nur die Rehbach-Runde unter ihre Stollenreifen. Naß und schmutzig wurde die Tour abgeschlossen.

Teilnehmer: Richi, Herbert, Sabine, Herlinde, Florentine, Ulli

Bericht von der Pfingsmontagstour - Gruppe 1

Am Pfingstmontag trafen sich viele Bikefreunde am Skistadl. Es wurde in 3 Gruppen aufgeteilt. 1 Gruppe war am Vilsalpsee, eine Gruppe fuhr Richtung Giebelhaus und die Gruppe 1 fuhr Richtung Gunzesrieder Tal.

Jürgen Konrad hatte die Tour über outdooractive am PC zusammengestellt. Tourdaten: 2.600 HM und 90 km. Übers Königssträßchen, Berghofer Alpe, Sonthofen, Gunzesried, Alpa Höllritz, Rangiswanger Horn, Weltcuphütte Ofterschwang, Sonnenalp, Sonthofen, Altstädten, Sonthofner Hof, Straußbergsattel, Bikepark Hindelang, Alter Jochpaß, Wertach.

Es war eine wunderbare Tour bei herrlichstem Wetter. Tolle Weitblicke über die Allgäuer Alpen, lange Auffahrten, Downhills, Trials, Hitze, Tragestücke. Was will man mehr. Erschöpft kamen wir zurück. Mitgeradelt sind: Karina, Florentine, Jack, Tobi, Dres, Jürgen

Bericht vom Fahrtechniktraining der Damen (Danke an Michi G.)

Also Fahrtechniktraining für Damen am vergangenen Dienstag war ne runde Sache. Wir haben einiges neues dazu gelernt und mit unserem Guide einige spannende Übungen gemacht.

Anfangs waren wir ein wenig vom Gelände irritiert, statt weicher, die zu erwartenden Stürze gut auffangender Wiese - steiniger Schotter.

Und dann auch schon die erste Übung mit Überwindungscharakter: Bergab, Gesäß hinter den Sattel, dann Bauch auf den Sattel und raus aus den Klickies und das Rad sanft unter einem durch rollen lassen.

Danach (gleicher Untergrund!), Vorderbremse ziehen bis das Hinterrad abhebt, wenns soweit ist sofort Bremse wieder lösen.

Dann noch ein paar Balanceübungen und erstmal Flucht vor Gewitter und Hagel in Richtung Sankt Sebastians Kapelle.

Dort haben wir noch das richtige Bremsen bei Speed, richtiges Auf und Absteigen (ja, meint man gar nicht was man dabei alles falsch machen kann) gelernt und sind dann Schlussendlich noch einen kleinen Trail runtergefahren.

Abschließend ist zu sagen: War ne gute Sache und zeigt auch das man Dinge vor denen man vielleicht Angst hat (wie steigendes Hinterrad) einfach mal ausprobieren sollte um das Feeling dafür zu bekommen.

In jedem Fall empfehlenswert - nicht nur für Frauen.

Michi Göschel

Bilder findet ihr hier....